vergönnen

ver|gọ̈n|nen 〈V. tr.; hat; geh.〉 jmdm. etwas \vergönnen erlauben, zugestehen ● es war ihm nicht vergönnt, die Geburt seines Urenkels zu erleben

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ver|gọ̈n|nen <sw. V.; hat [mhd. vergunnen]:
1. als Gunst, als etw. Besonderes zuteilwerden lassen; gewähren (1 a):
ein freundliches Geschick hatte ihm Zeit genug dafür vergönnt;
<meist unpers.:> es war ihm [vom Schicksal] nicht vergönnt, diesen Tag zu erleben;
mögen dir noch viele Jahre vergönnt (beschieden) sein!
2. (geh.)
a) gönnen (1):
jmdm. sein Glück v.;
b) gönnen (2).

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ver|gọ̈n|nen <sw. V.; hat [mhd. vergunnen]: 1. als Gunst, als etw. Besonderes zuteil werden lassen; ↑gewähren (1 a): ein freundliches Geschick hatte ihm Zeit genug dafür vergönnt; meist unpers.:> es war ihm [vom Schicksal] nicht vergönnt, diesen Tag zu erleben; mögen dir noch viele Jahre vergönnt (beschieden) sein!; Vielleicht ist uns diese Hellsicht nur einmal im Leben vergönnt (Seidel, Sterne 144); Zwar wurde eine Großfahndung ... in Gang gesetzt, doch ein Erfolg war ihr nicht vergönnt (Prodöhl, Tod 173). 2. (geh.) a) gönnen (1): jmdm. sein Glück v.; Die paar Bissen sind dir doch herzlich vergönnt (Brot und Salz 280); b) gönnen (2): Die Mitschüler vergönnen sich ein Eis (Jelinek, Lust 164); Dies war das einzige Vergnügen gewesen, das der Kellner Chwostik sich von Zeit zu Zeit vergönnt hatte (Doderer, Wasserfälle 30).

Universal-Lexikon. 2012.

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  • vergönnen — vergönne …   Kölsch Dialekt Lexikon

  • vergönnen — ver|gọ̈n|nen ([aus Gunst] gewähren); es ist mir vergönnt …   Die deutsche Rechtschreibung

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  • gönnen — bewilligen, einräumen, gewähren, zubilligen, zugestehen; (geh.): vergönnen. sich gönnen sich erlauben, sich gewähren; (geh.): sich gestatten, sich vergönnen; (ugs.): sich die Freiheit nehmen, sich herausnehmen, sich leisten; (ugs. scherzh.): sich …   Das Wörterbuch der Synonyme

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